Warum Ein Wiki Funktioniert


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Das WikiWeb funktioniert,
  • weil jede Information von jedem Benutzer geändert, ergänzt oder gelöscht werden kann. Wiki-Seiten entstehen aus Diskussion und Konsens. Spam, Flames und Trivialitäten werden einfach gelöscht. Was bleibt, hat Sinn.
  • weil jeder hier auch experimentieren darf. Natürlich wird dabei das WikiWeb gelegentlich missbraucht, aber das richtet keinen dauerhaften Schaden an. Bleibende Spuren kann nur derjenige hinterlassen, der sinnvolle Inhalte erzeugt.
  • weil Wiki keine WYSIWYG (=What You See Is What You Get) ist. Wie man Seiten editiert und das WikiWeb benutzt wirkt wie ein simpler Intelligenztest: Es ist keine Wissenschaft, aber auch nicht trivial. Wer sich nicht angezogen fühlt, wird sich auch nicht beteiligen. So bleiben die Freunde rationaler Diskussion und lebendigen Erfahrungsaustauschs.
  • weil ein WikiWeb kein real-time-System ist. Die Beteiligten haben Zeit nachzudenken - oft Tage oder Wochen - bevor sie ihren Beitrag niederschreiben. Deswegen ist das Meiste gut überlegt.
  • weil Wiki-Benutzer oft pedantisch, überkritisch, hartnäckig, weitschweifig oder querdenkend - also mit einem Wort liebenswert - sind. So entsteht oft eine besonderes Gemeinschaftsgefühl.
Das also ist das WikiWeb: ein schlecht abgesichertes System, Benutzer-feindlich, voll von schwierigen, pingeligen Personen. Andere Online-Communities würden diese Stärken als Schwächen ansehen. Wahrscheinlich funktioniert aber das WikiWeb deshalb so gut.


(Diese Seite ist mit Genehmigung geklaut von http://www.wikiservice.at und frei übertragen aus WardsWiki:WhyWikiWorks, engl. Original von WardsWiki:PeterMerel) [das englische Original wurde mittlerweile stark überarbeitet, sodass sich die beiden Versionen inhaltlich auseinander entwickelt haben]


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